Schnee, dichte Nadelbäume, eisige Temperaturen und Sonnenstrahlen, die sich ihren Weg durch die Wolken bahnen – genau so haben wir uns Norwegen vorgestellt. Ende November 2025 wurde dieser Traum für uns Wirklichkeit.

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Between Trondheim, Wuppertal and the World – Exploring Youth Identity in Europe“ reisten 16 Schüler*innen der Klasse 10C gemeinsam mit Frau Siegmund und Frau Hammes für eine Woche nach Trondheim. Ziel der Fahrt war es, Europa nicht nur im Unterricht zu besprechen, sondern direkt zu erleben und sich als Teil einer gemeinsamen europäischen Gemeinschaft zu fühlen.

Mehrere Tage verbrachten wir an unserer Partnerschule, der Huseby Ungdomsskole. Dort nahmen wir am Unterricht teil, wurden von norwegischen Schüler*innen durch das moderne Schulgebäude geführt und lernten den Schulalltag in Norwegen kennen. Besonders spannend war, dass viele Unterrichtsstunden auf Englisch stattfanden – so konnten wir nicht nur neue Inhalte kennenlernen, sondern auch unsere Sprachkenntnisse verbessern. Schnell merkten wir: Obwohl Schule in Norwegen in manchen Dingen anders ist, gibt es auch viele Gemeinsamkeiten.

Neben dem Schulalltag erkundeten wir die Stadt Trondheim und ihre Umgebung. Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch eines Technik- und Umweltmuseums sowie des beeindruckenden Nidarosdoms, dem Nationalheiligtum Norwegens. In unserer freien Zeit konnten wir die Stadt selbstständig entdecken – mit Cafés, kleinen Läden und tollen Aussichtspunkten. Die kurzen Tage und das besondere Licht machten die Woche noch eindrucksvoller.

Ein wichtiger Teil des Projekts war die gemeinsame Arbeit mit den norwegischen Jugendlichen. In internationalen Gruppen beschäftigten wir uns kreativ mit der Frage, wie unsere Identität durch unsere Heimat, Europa und globale Einflüsse geprägt wird. Dabei entstanden kurze Filme und Präsentationen, zum Beispiel zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Norwegen. Der Austausch auf Englisch half uns, Vorurteile zu hinterfragen und andere Perspektiven kennenzulernen.

Natürlich kam auch das Gemeinschaftsgefühl nicht zu kurz: Wir kochten gemeinsam, unternahmen einen Ausflug in die Natur mit Lagerfeuer und Rutschpartien im Schnee und verbrachten Zeit in einem Jugendhaus. Dabei wurde schnell klar, wie leicht man über Ländergrenzen hinweg neue Freundschaften schließen kann.

Am letzten Tag präsentierten wir unsere Projektergebnisse und mussten uns anschließend leider schon verabschieden. Der Abschied fiel schwer – in nur einer Woche waren viele neue Kontakte und Freundschaften entstanden.

Rückblickend war die Erasmus+-Woche in Trondheim für uns eine besondere Erfahrung. Wir haben nicht nur Norwegen kennengelernt, sondern auch viel über Europa, Vielfalt und Zusammenhalt gelernt – und darüber, was es heißt, ein Teil Europas zu sein.

Yuetong Melissa He, 10c

 

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