Unterricht auf Distanz – aus der Not eine Tugend machen

- Das Konzept des Unterrichts auf Distanz am Carl-Duisberg-Gymnasium -

Schule - so wir sie kennen - hat sich im Jahr 2020 radikal verändert. Natürlich ist und bleibt der Unterricht in Präsenzform der Regelfall. Aber spätestens seit März 2020 wissen wir alle, dass der Unterricht auf Distanz, mit dem alle Schulen unvermittelt konfrontiert wurden, nie geahnter Aufmerksamkeit bedarf. Wenn man dieser Zeit etwas Positives abgewinnen möchte, so ist es die Tatsache, dass Unterrichtsentwicklung und Digitalisierung neue Impulse erhielten. Die Lehrkräfte an Schulen sahen sich mit der Herausforderung konfrontiert, ihren Unterricht - mehr oder weniger gut vorbereitet - auf Distanz zu erteilen. Zahlreiche Gespräche im Kollegium, der kollegiale Austausch in digitalen Lehrerkonferenzen sowie Rückmeldungen aus der Schülerschaft und der Schulpflegschaft haben uns angespornt, den bereits vor Corona eingeschlagenen Weg weiter zu professionalisieren. Nicht nur während einer Pandemie, sondern auch in anderen Fällen, in denen es zu kurzfristigen singulären Ereignissen kommt, wie z.B. Schlechtwetterlagen oder Streiks im ÖPNV, muss geklärt sein, wie im Falle einer möglichen Verlegung des Unterrichts von der Präsenz vor Ort in die Distanz gehandelt wird und wie Unterricht gestaltet werden kann.
Aus diesem Grund hat das Kollegium des Carl-Duisberg-Gymnasiums ein Konzept für den Distanzunterricht entwickelt, an das sich alle Kolleginnen und Kollegen gebunden fühlen. Es wurden neben grundlegenden Fragen organisatorischer Art auch inhaltliche und unterrichtsmethodische Fragen bis hin zur fachgebundenen Bewertung des Unterrichts auf Distanz erörtert und nach gemeinsamen Lösungen gesucht.

gez. S. Schwarz