Mit einer Niederlage und einem Sieg sind unsere Fußballerinnen der Jahrgänge 2003-2005 in das Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia gestartet, wo sie sich als Landessieger aus Nordrhein-Westfalen mit den Gewinnern der 15 anderen Bundesländer messen.

Zum Auftakt gab es gegen das starke Landesgymnasium für Sport aus Leipzig eine 2:5 Niederlage. Trotz des deutlichen Ergebnisses eine sehr ordentliche Leistung unserer Mädels.

Gegen das Otto-Schott-Gymnasium aus Mainz gab es dann nach überzeugender Leistung einen knappen 2:1-Erfolg, der eigentlich hätte höher ausfallen müssen.

Morgen geht es zunächst gegen die Sportschule Potsdam, eine praktisch unlösbare Aufgabe gegen einen der ganz großen Turnierfavoriten. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.

Der zweite Tag - ein gebrauchter Tag
Drei Niederlagen, schmerzhafte Blessuren und geknickte Stimmung kennzeichnen unseren zweiten Tag in Berlin.

Dabei begann alles mit einer fantastischen Leistung gegen die Sportschule Potsdam. Gegen die mit National- und Bundesligaspielern gespickte und extrem eingespielte Mannschaft hielt unser Team sensationell dagegen, führte zur Halbzeit 2:1 und konnte bis kurz vor Schluss das 2:2 halten. Ein Eigentor zum 2:3 brachte uns dann auf die Verliererstraße, und der Frust darüber war so groß, dass wir noch zwei Tore kassierten.

Trotz der tollen Leistung waren die Mädels enttäuscht und im folgenden Spiel völlig indisponiert, weshalb es eine deutliche 0:5 Niederlage gegen den Vertreter aus Berlin gab. Auch im folgenden Spiel gab es trotz verbesserter Einstellung und einer frühen Führung ein 1:2 gegen den Landesmeister aus dem Saarland. Geschwächt wurde die Mannschaft in diesem Spiel durch zwei Verletzungen.

Nun bleibt uns morgen leider nur das Spiel um Platz 15, was schon ein wenig enttäuschend ist, wenn man das Leistungsvermögen der Mannschaft betrachtet. Letztlich aber zählt der Olympische Gedanke, nachdem das Dabeisein bekanntlich alles ist. Und das Abendessen zeigt eine deutlich verbesserte Stimmungslage. Hoffen wir, dass der Bowlingabend die Stimmung weiter anhebt und wir morgen mit viel Elan Platz 15 erobern.

 

Versöhnlicher Abschluss in Berlin
Am dritten Tag gab es zum Abschluss des Bundesfinals Jugend trainiert für Olympia in Berlin einen 1:0-Erfolg gegen die Landesmeisterinnen aus Rheinland-Pfalz, gegen die wir bereits in der Vorrunde erfolgreich waren.

Damit konnten wir immerhin unser bescheidenes Minimalziel, nicht letzter zu werden, erreichen.

Nicht nur sportlich war es ein gelungener Abschlusstag. Zum Gelingen trug auch das gemeinsame Currywurstessen (nach den Spielen versteht sich) und die stimmungsvolle Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle bei. Und trotz des sportlich etwas enttäuschenden Abschneidens blicken wir auf ereignisreiche Tage mit vielen tollen Eindrücken in Berlin zurück.

 

Bedanken möchte sich das Berlin-Team auch beim Förderverein für die Anschaffung der Hoodies, mit denen unsere Schule in Berlin repräsentiert wird.