Mit dem Beginn der 11. Klasse kam die Verpflichtung nahe, eine Facharbeit in einem von uns gewählten Fach zu schreiben. Da die Themenwahl meist breit gefächert und diese ebenfalls flexibel und offen verläuft, konnte ich die Facharbeit an meine Interessen anpassen. So ergab es sich, dass ich meine Facharbeit im Fach Geschichte schreiben wollte, da mich das Thema ,,Nationalsozialismus" schon seit langem interessiert. Nach einer Absprache mit meinem Geschichtslehrer, wurde meine Facharbeit genehmigt und es konnte losgehen.

Da dieses Thema sehr umfassend ist und man sich daher auf einen Bereich beschränken muss, suchte ich mir einen Bereich aus, der mich und meine Umgebung selber betrifft: Der Nationalsozialismus in Wuppertal und seine Spuren in der Gegenwart. Geleitet von dieser Überschrift, ging ich in Wuppertal auf Spurensuche. Dabei landete ich nicht nur in der Universitäts Bibliothek, sondern auch bei einem Zeitzeugen und in der Alten Synagoge Wuppertal, die ebenfalls viele Informationen zu diesem Thema liefern konnte.

Nach dem Besuch der Ausstellung wurde ich auf den Wettbewerb der alten Synagoge aufmerksam gemacht, bei dem Facharbeiten eingereicht werden können. Dies bot sich natürlich an, da ich meine Facharbeit eh schreiben würde und das Thema passend war.

Gesagt, getan: Nachdem ich die Facharbeit ein wenig überarbeitet hatte, reichte ich diese kurz vor den Sommerferien ein. Vor den Winterferien erhielt ich dann eine Einladung zur Siegerehrung. Meine Facharbeit, sowie 4 weitere wurden mit besonderer Anerkennung ausgezeichnet. Die anderen Schüler, welche aus weiteren Gymansien Wuppertals stammten, reichten unterschiedliche Facharbeiten ein: von fiktionalen Geschichten über einen ukrainischen Zwangsarbeiter bis hin zur vergessenen Minderheit (Zeugen Jehovas) in der NS-Zeit, war alles dabei.

Da der Wettbewerb, anders als an den anderen Gymnasien, am CDG nicht so bekannt ist, freute sich unsere ehemalige Direktorin Frau Dicken-Begrich (Jury-Mitglied) sehr, jemanden aus ihrer alten Schule dabei zu haben.

Einsendeschluss ist immer der letzte Tag vor den Sommerferien in der Alten Synagoge Wuppertal. Mitmachen lohnt sich!
Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Andrea Niesiolowski (Q2)

 

Den WZ-Artikel dazu finden sie hier.