Am Sonntag den 24. Januar fand um 16.00 Uhr die Gedenkstunde der Stadt Wuppertal an die Opfer des Nationalsozialismusin in der Gemarker Kirche statt.

Die Gedenkstunde stand unter dem Thema „Auf den Spuren der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen und ihrer Kinder in Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus.“

In diesem Jahr gestaltete eine kleine Projektgruppe von Schülern und Schülerinnen der Fachschaften evangelische und katholische Religion diese Gedenkstunde, die jedes Jahr im Zusammenhang mit dem internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar stattfindet, inhaltlich vor. Auch die musikalische Begleitung der Gedenkstunde wurde von Schülern und Schülerinnen des Carl-Duisberg-Gymnasiums übernommen.

Die Schüler und Schülerinnen der Projektgruppe hatten sich mit dem Thema „Zwangsarbeit“ beschäftigt, weil sich auf dem lutherischen Friedhof an der Friedhofstraße in Wichlinghausen die Gräber von Kindern befinden, deren Mütter in der Zeit des Nationalsozialismus Zwangsarbeit in Wuppertal verrichten mussten. Dort soll in naher Zukunft eine Gedenkstätte entstehen.
Warum starben diese Kinder? Wer waren ihre Mütter, und was geschah mit ihnen? Welche Unterstützung gab es für sie durch die Bevölkerung? Konnten sie sich wehren? Wie kann an diese Kinder und ihre Mütter erinnert werden? Welche Verantwortung tragen wir heute?
Diese und andere Fragen hatten die Jugendlichen gestellt und mit ihren Antworten versucht, einen Beitrag zur Erforschung der Wuppertaler Geschichte des Nationalsozialismus zu leisten. Unterstützt wurden sie dabei vom Verein „Spurensuche – NS-Geschichte in Wuppertal e.V.“ und vom Evangelischen Friedhofsverband.

Veranstalter waren die Stadt Wuppertal, die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, die CityKirche Barmen und die Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

 

Den Presseartikel der WZ finden sie hier.

 

Im April lud der Oberbürgermeister Andreas Mucke die Projektgruppe ins Rathaus ein, um sich für die Gestaltung der Projektgruppe zu bedanken. Den Pressebericht dazu finden Sie hier.

 

Frau Israel und Frau Hummerich