Nach mehreren Wochen Vorbereitung und immer wieder angesetzten Treffen, war es am 15. September dann endlich soweit, auf diesen Tag hatten wir uns alle lange vorbereitet, hatten Programme für die Woche entworfen und alles soweit wie möglich organisiert.

Am Nachmittag kamen unsere slowakischen Austauschschüler mit etwas Verspätung an. Wie zu erwarten, war es anfangs ein ziemliches Chaos, den jeweiligen Partner zu finden und sich erstmals zu verständigen. Nach den ersten Gruppenfotos, löste sich die Massenversammlung langsam auf und wir fuhren mit unseren Partnern nach Hause. Bei uns zu Hause konnten sie erstmal ihr Zimmer einrichten und sich von der zwanzigstündigen Reise ausruhen.

Am Mittwoch ging es mit den Austauschschülern zusammen in die Schule in unseren jeweiligen Unterricht. In der ersten Pause haben wir uns alle in der Mensa getroffen zu einer offiziellen Begrüßung der Slowaken durch Herrn Malz. An den Nachmittagen haben wir uns alle in Gruppen mit Freunden getroffen, um gemeinsam die Zeit zu verbringen und Verschiedenes zu unternehmen, unter anderem zum Beispiel Bowling spielen oder essen gehen.
In den darauffolgenden Tagen machten die Slowaken Ausflüge in der Gruppe, welche teilweise von einzelnen deutschen Schülern begleitet wurden, sie fuhren nach Köln, in die Kluterthöhle nach Ennepetal, in den Wuppertaler Zoo, wo sie eine Führung von Frau Zanner bekamen, in das Phantasialand und nach Solingen in den Brückenpark und anschließend zum Schloss Burg.

Am Wochenende unternahmen alle deutschen Schüler und ihre Familien zusammen etwas mit den slowakischen Schülern, wir persönlich fuhren zu viert (Dominik, Patrik, Svenja und Janna) nach Düsseldorf um die Stadt zu besuchen, anschließend besuchten wir ein Handballspiel des BHCs.  Am Sonntag waren wir in den Wupperwänden bouldern.

Die Zeit mit den slowakischen Austauschpartnern war sehr „anstrengend“, aber schön, da es immer etwas zu unternehmen gab, außerdem stand man ab und zu vor leichten sprachlichen Barrieren, denn nicht alle Slowaken sprachen fließend Deutsch oder Englisch. Dies war auch bei uns der Fall, jedoch konnte dieses Problem durch Engagement von beiden Seiten gelöst werden, man hat sich dann einfach dreisprachig und mit Händen und Füßen unterhalten. Durch diese Barrieren gab es auch immer etwas zu lachen und wir werden niemals vergessen was „vergiss es“ auf Slowakisch heißt: Nechajtak!

Der Austausch dauerte mit An- und Abreisetag zehn Tage, in denen viele neue Freundschaften geknüpft wurden und am Tag der Abreise waren wir alle verständlicherweise traurig und es flossen manche Tränen. Uns persönlich überraschten unsere Partner mit Abschiedsgeschenken für uns und unsere Familien.

Wir freuen uns jetzt schon auf unsere Reise in die Slowakei im kommenden September und werden bis dahin noch etwas Slowakisch lernen um nicht vollständig aufgeschmissen zu sein. ;)

Ein großes Dankeschön an Frau Zanner, Frau Mellmann, Frau Tenié  und Herrn Mandt für die Organisation und Durchführung des Austausches.

Janna und Svenja Wolff

 

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