Eine besondere Fortbildung starteten wir am letzten Schultag vor den Herbstferien mit unseren Sporthelfern:
Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen trafen wir uns morgens auf der Kaiserhöhe in Wuppertal zur Verbesserung der Teamfähigkeit im Hochseilgarten.
In diesem Hochseilgarten gilt es verschiedene Stationen mit Hilfe und durch Sicherung der anderen Teammitglieder zu bewältigen. Dies ist anders als in den bekannten Klettergärten in denen man alleine eine Route durchklettert.

Nach dem Anlegen der Klettergurte wurden wir in drei völlig gemischte Gruppen eingeteilt und starteten in Richtung Wald, wo verschiedene Aufgaben auf uns warteten. Die jeweiligen Kletterer wurden von ihren Teammitgliedern gesichert.
So war es nur möglich die sogenannte „Himmelsleiter“ – eine riesige, frei aufgehängte Strickleiter - gesichert durch die Gruppe und durch Unterstützung des Kletterpartners in Schwindel erregender Höhe zu erklimmen.
Die Überwindung des „Partnerbalken“ - zwei parallel zueinander verlaufende Balken in 4m Höhe – erfordert gegenseitiges Vertrauen der Partner, die sich gegenseitig stützen um die andere Seite zu erreichen.
Bei der „Flying Bridge“ müssen die Kletterer über nur an einem Punkt fixierte, wackelnde Holzbalken in ca. 4m Höhe von einem Baum zum anderen laufen. Dabei hilft das Team vom Boden aus, indem die frei hängenden Brückenelemente richtig angeordnet und stabilisiert werden.
Nur mit der richtigen Strategie und Planung war es möglich, die komplette Gruppe durch das gefährliche Spinnennetz zu bugsieren, ohne in den Spinnfäden kleben zu bleiben.
Gerade die Höhe und die Instabilität der jeweiligen Hindernisse war für manchen Teilnehmer eine große Herausforderung die großes Vertrauen gegenüber den Sichernden erforderte, während manch ein passionierter Kletterer hier eindeutig Heimvorteil genoss.

Beim abschließenden Grillen im wärmenden Sonnenschein konnten alle ihre Energiespeicher wieder füllen und gut gelaunt und entspannt in die Herbstferien gehen.

Petra Heiermann
 

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