Am Montag, dem 7. April dieses Jahres, war es offiziell – das CDG darf sich zusammen mit bundesweit 14 weiteren Schulen ab diesem Jahr erstmals Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) nennen.

Doch was ist überhaupt eine Junior-Ingenieur-Akademie und was bedeutet ihre Einrichtung für das CDG?

Zunächst einmal: Unsere JIA wendet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9. Im Rahmen des Differenzierungskurses Physik-Technik hatten sie bereits jetzt die Möglichkeit, in der Mittelstufe einen physikalisch-technischen Schwerpunkt zu wählen – diesen Schwerpunkt können wir nun mit Hilfe der Telekom-Stiftung ausbauen. Dazu stehen in den zwei Akademie-Jahren nicht nur ein stärker projektorientiertes Arbeiten, sondern auch Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Programm. Wie bisher wird es in der JIA um Physik und Technik im weiteren und (meist) um Elektronik im engeren Sinne gehen; noch mehr als bisher soll dabei aber das selbständige Arbeiten der Schüler im Vordergrund stehen, die zum Abschluss der Akademie in die Lage versetzt sein sollen, ein komplettes Projekt von der Idee über Konzeption, Planung, Umsetzung, Erprobung, Revision, Fertigung und Dokumentation umzusetzen. Abgeschlossen wird der Kurs durch die offiziellen Projektpräsentationen der Schüler.

Neben den schulischen Unterricht treten Praxismodule zum Beispiel beim Wuppertaler Unternehmen Wiesemann & Theiß, Besuche an der Universität Wuppertal oder schulexterne Trainings etwa zum professionellen Präsentieren.

Unser Ziel ist es dabei, unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur einen wertvollen Einblick in die Welt von Naturwissenschaft und Technik zu geben, sondern auch ihre Talente und individuellen Begabungen auf diesem Gebiet maßgeschneidert zu fördern. Wir freuen uns daher, dass wir im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademie auf die ideelle und finanzielle Unterstützung der Telekom-Stiftung zurückgreifen können und hoffen für das kommende Schuljahr auf viele Interessentinnen und Interessenten.